Polina Schneider ist während der Perestroika 1989 in St. Petersburg (Leningrad) geboren und ist mit verschiedenen Sprachen, Kulturen und religiösen Überzeugungen (Katholizismus, Judentum und Russisch-Orthodox) aufgewachsen. Dieses soziokulturelle Erbe hat ihr Gespür für zwischenmenschliche und interkulturelle Kommunikation geschärft.
In Deutschland angekommen, musste sie von kleinauf für ihre Rechte als weiblich gelesene Person und als Migrantin kämpfen. Begierig darauf, schneller und mehr zu lernen, hat Polina Chinesisch als Fremdsprache und Informatik studiert und damit aufgezeigt, dass (technische) Sprachen, Informatik und Frauen kein Widerspruch sein müssen. Nach zwei Bachelor-Abschlüssen im Jahr 2018 ist sie 2021 zurück in die Hochschulwelt gekehrt: Parallel zur Arbeit als Qualitäts- und Projektmanagerin in der IT, studiert sie jetzt Fotojournalismus und Dokumentarfotografie in Hannover.
Als Mitglied der Kollektive Aura Visuals Collective, Female Photoclubs, und des Türspion Magazins liegt es ihr am Herzen, auf gesellschaftliche Missstände aufmerksam zu machen, den öffentlichen Diskurs zu gestalten und dafür zu sorgen, dass die Perspektiven von Frauen in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden.
Seit Beginn des Studiums hat Polina u.a. bei der Native Agency, Geste Paris, Women Art Prize/X-Treme, L.A. Photocurator, Dek Unu Magazine, Phodar Biennal sowie Wortimbild ausgestellt bzw. ist veröffentlich worden.



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