«Wenn nicht jetzt, wann dann?» Warum die neuen Ersties sich für die HsH entschieden haben und was sie sich vom Studium erhoffen.

Begrüßung der Erstsemester im Design Center der Hochschule Hannover.

Sie kommen aus China, Israel, Syrien, Tschechien und aus fast allen Teilen Deutschlands: Am 20. September 2023 begrüßte der Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography 38 neue Studierende. Im Rahmen einer kleinen Vorstellungsrunde erzählten sie von ihren Beweggründen, in Hannover zu studieren.

Farah aus as-Suwaida in Syrien entdeckte ihre Leidenschaft für die Fotografie schon in der Kindheit. In den vergangenen zwölf Jahren war sie für Menschenrechtsorganisationen in ihrer Heimat sowie im Libanon und in Deutschland tätig. «In Hannover möchte ich mehr über das Storytelling lernen», so die 38-Jährige. 

Auch Selma (22) aus Regensburg studiert in Hannover, weil sie mit dem visuellen Journalismus etwas bewirken will. «Ich möchte im Studium meine Richtung in der Fotografie finden», ergänzte sie. Emil (19) aus München äußerte als persönliches Ziel, journalistisch im Ausland zu arbeiten. Eine klare Zukunftsvision verbindet sein 22-jähriger Kommilitone Max aus Berlin mit dem Studium: «Ich will für National Geographic arbeiten.» 

Was bei der Vorstellungsrunde auffällt: Alle Studierenden scheinen aus voller Überzeugung an der Hochschule Hannover anzufangen. Sie eint die Lust auf etwas Neues. Das gilt für den gelernten Elektriker Walter (33) genauso wie für Annabel (27), die ein abgeschlossenes Jura-Studium hinter sich hat. 

Die neuen Studierenden erhielten die Aufgabe, sich gegenseitig zu interviewen und sich hinterher der Gruppe vorzustellen.

Jana aus Radbruch bei Lüneburg kann auf ganze 16 Jahre als Erzieherin zurückblicken. Sie möchte mithilfe des Studiums ihr Hobby zum Beruf machen. «Ich habe mir gesagt, wenn nicht jetzt, wann dann?», so die 44-Jährige. 

Die Mehrheit der Erstsemester gab den klaren Fokus auf journalistische und dokumentarische Erzählformen als Hauptgrund für ihre Studienwahl an. «Ich habe umfangreich recherchiert und bin immer wieder bei der Fakultät III in Hannover gelandet – sei es im Internet oder in persönlichen Gesprächen mit Menschen, die als visuelle Journalist*innen tätig sind», erläuterte Jana.

Auch die familiäre Stimmung im Haus, die Bewerber*innen bei Mappenberatungen oder während des Aufnahmeverfahrens kennenlernen können, kommt gut an: «Ich habe den Studiengang gewählt, weil ich die Atmosphäre sehr schön finde», meinte Lena (23) aus Stadthagen dazu. 

Wir wünschen allen Erstsemestern einen guten Start ins Studium!



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