Studierendenaustausch lebendig gestalten.

Die internationale Foto-Klasse findet zum achten Mal statt. Unter den Lehrenden: Magnum-Fotografin Bieke Depoorter.

Foto: Katerina Churbakova

Die Hochschule Hannover heißt im März wieder dreizehn internationale Nachwuchsjournalist*innen in Deutschland willkommen. Diese dürfen ein halbes Jahr in der internationalen Klasse an der Hochschule Hannover Fotografie studieren. Sie stammen aus Bangladesch, Belarus, Dänemark, Italien, Japan, Russland, Spanien, und der Ukraine. Manche von ihnen sind in ihren Heimatländern bereits als Medienschaffende tätig. Andere studieren an den zahlreichen internationalen Partner-Universitäten der Hochschule Hannover, wie der Danish School of Media and Journalism, der Hiroshima City University, dem Institut d’Estudis Fotogràfics de Catalunya und dem Pathshala South Asian Media Institute in Bangladesh.

Die Teilnehmenden der internationalen Klasse besuchen ihre Seminare gemeinsam mit ausgewählten Studierenden aus Hannover. So entsteht für beide Seiten ein besonders lehrreicher Austausch, bei dem unterschiedliche Arbeitsweisen und Blickwinkel umfangreich diskutiert werden. In der Vergangenheit unterrichteten bereits zahlreiche erfahrene Lehrende in der internationalen Klasse. Darunter die beiden Magnum-Mitglieder Bieke Depoorter und Stuart Franklin. Aber auch die preisgekrönten Fotograf*innen Andrea Gjestvang, Mads Nissen und Dominic Nahr gaben Kurse in diesem Rahmen. Das einsemestrige Ausbildungs-Programm ist ein bewährtes Modell, so erinnert sich der ägyptische Fotojournalist Ahmed Abd El-Gawad: «Hannover war für mich als erster Schritt auf der Leiter sehr wichtig, es hat mir die Augen geöffnet. Ich habe den Zugang dazu gefunden, alles auszuprobieren. Und wenn du daran scheiterst, dann probierst du es wieder.» Die internationale Absolventin Tatsiana Tkachova gewann im Anschluss an ihre Teilnahme im Jahr 2022 sogar bei dem Mentoring-Programm TruePicture.

Die Bewerbungsfrist für die internationale Klasse ist immer bis zum 15. Oktober eines Jahres. Mehr Informationen gibt es hier.

Foto: Katerina Churbakova


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