Metamorphosis. States of Change in Lyon.

Nach Paris ist Lyon die zweite Station: Bis zum 20. November zeigen sieben Studierende und Alumni unseres Studiengangs ihre Arbeiten im Goethe-Institut Lyon – als Teil des Resonanzprogramms der 18. Biennale d’art contemporain.

Norrbotten, Schweden. Foto: Nora Schwarz

Ein Urwald in einem Schutzgebiet bei Vuollerim in Norrbotten. Nur acht bis neun Prozent der schwedischen Wälder stehen unter Schutz. Studien zufolge wären mindestens 20 Prozent nötig, um viele Arten zu erhalten. Aus der Serie «Songs of the Taiga».

Botoș, Rumänien, 2024. Foto: Ludwig Nikulski

Liliana am Kloster in den Karpaten. Für seine Serie «Unter den Palmen» reist Ludwig Nikulski entlang der westlichen Außengrenzen der Ukraine.

Chemnitz. Foto: Jonathan Funk

Traktorfest in Chemnitz: Alltagsrassismus ist in der Region allgegenwärtig. Aus der Serie «Ortskontrollfahrt».

Kalihalde, aus der Serie Im Land der weißen Berge Aus der Serie «Im Land der weißen Berge». Foto: Jasper Hill

Jasper Hill dokumentiert den Kalibergbau in Deutschland. Weil sich Kalisalz nicht getrennt von anderen Salzen abbauen lässt, landet ein großer Teil des Gesteins auf weißen Halden.

Messestand von Diehl Defence auf der IDEX Abu Dhabi, 2025. Foto: Hannah Aders

Stand von Diehl Defence auf der Rüstungsmesse IDEX in Abu Dhabi. Hannah Aders beschäftigt sich in ihrem Portfolio mit der Rüstungsindustrie.

Aus der Serie «False Prophet Radio». Foto: Valentin Goppel

Seit 2023 reist Valentin Goppel durch den Westen der USA. In «False Prophet Radio» geht er seinem Gefühl der Entwurzelung nach und zeichnet ein subjektives Bild eines Landes im Wandel.

Nähe Marsberg, 2025. Foto: Paul Geiersbach

Kritische Infrastruktur wie das Energiesystem wird durch Vernetzung und Digitalisierung zum attraktiven Ziel für Angreifende. Aus der Arbeit «Von ISO 27001 bis IEC 62443».

Noch bis zum 20.11. präsentieren sieben Studierende und Alumni des Studiengangs «Visual Journalism and Documentary Photography» die Ausstellung «Metamorphosis. States of Change» im Goethe-Institut Lyon. Mit Blick auf aktuelle gesellschaftliche und kulturelle Kipppunkte, politische Konflikte sowie die Transformation ökologischer Systeme befragt die Ausstellung vielfältige Formen des Wandels. Die Projekte führen an Orte, an denen sich globale Entwicklungen im Lokalen spiegeln, und verknüpfen individuelle Geschichten mit kollektiven Realitäten. Dabei offenbaren sie, dass Veränderung nie abstrakt bleibt, sondern stets in Körpern, Territorien und Systemen eingeschrieben ist als sichtbare Spur eines fortlaufenden Prozesses von Anpassung, Widerstand und Erneuerung.

Nach der Präsentation im Rahmen der Paris Photo im vergangenen Herbst ist dies bereits der zweite Ausstellungsort für «Metamorphosis. States of Change». In Lyon wird die Ausstellung anlässlich des 60-jährigen Jubiläums des Goethe-Instituts als Teil des Resonanzprogramms der 18. Biennale d’art contemporain gezeigt.

«In Ausstellungen kann man in direkten Austausch mit dem Publikum gehen, der bei vielen anderen Präsentationsformen nicht stattfindet. Das Goethe-Institut als Kooperationspartner und der Kontext der Biennale waren für uns ein toller Rahmen, um mit unserer Arbeit präsent zu sein», so Jasper Hill und Paul Geiersbach, die die Ausstellung vor Ort betreut haben.

Präsentiert werden Projekte von Hannah Aders, Jonathan Funk, Paul Geiersbach, Valentin Goppel, Jasper Hill, Ludwig Nikulski und Nora Schwarz.


Die Ausstellung

Metamorphosis. States of Change
25. September bis 20. November 2026
Goethe-Institut Lyon
18 rue François Dauphin, 69002 Lyon
Eintritt frei
Zur Veranstaltungsseite des Goethe-Instituts



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