Die Internationale Klasse 2026 steht in den Startlöchern. Sieben Studierende aus aller Welt bringen neue Perspektiven nach Hannover, und werden unter anderem von Aliona Kardash unterrichtet, die selbst einmal Teilnehmerin war.

Fotos: Katya Balaban, aus dem Projekt «The Sea is rough» (2020-2022)

Die internationale Klasse geht in die zehnte Runde! Im Sommersemester 2026 werden insgesamt sieben Studierende aus sechs verschiedenen Ländern in der International Class im Studiengang Visual Journalism and Documentary Photography studieren. Vier der angehenden Fotojournalist*innen kommen von Partnerhochschulen wie der Texas State University in den USA, dem Pathshala South Asian Media Institute in Bangladesch und der Politecnico di Milano in Italien. Drei weitere ziehen für das einsemestrige Programm als sogenannte «Freemover» aus Russland, Ägypten und den Niederlanden nach Hannover. 

Unterrichten werden die Studierenden von der ausgebildeten TV- und Radiojournalistin Miriam Zlobinski, von der sibirischen Dokumentarfotografin Aliona Kardashm, die selbst einmal die Internationale Klasse besuchte, und von dem Alumnus und deutsch-französischen Dokumentarfotografen Daniel Chatard. Beide Dokumentarfotograf*innen sind Teil des DOCKS-Kollektivs

Auf dem Stundenplan stehen unter anderem Kurse wie Documentary Narratives und Photo-Project, an denen auch die Studierenden aus Hannover können teilnehmen können. Alle Beteiligten freuen sich sehr auf einen wertvollen internationalen Austausch und neue Perspektiven aus der Welt des Bildjournalismus.

Katya Balaban, die Teil der internationalen Klasse sein wird, wuchs in einer russischen Stadt auf, die auf einem Salzfeld erbaut war und einzig der Salzgewinnung diente. Als das Grundwasser die Minen aushöhlte, brach der Boden ein – Häuser verschwanden, Menschen mussten umsiedeln. Auf ihrem alten Schulhof klafft heute ein Loch. Für Balaban wurde diese Katastrophe zum Sinnbild dafür, wie die Natur ihre Macht zurückgewinnt. Ihr Projekt «The Sea is rough» bewahrt die Erinnerung an ihre versinkende Heimat.



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