Wie man mit Bildern Geschichten erzählt. Farah Abou-Assali hat einen Fotografieworkshop im Stadtteilzentrum KroKuS in Hannover geleitet.

Foto: Claudia D‘Orio

In Kooperation mit der Hochschule Hannover hat die Studentin Farah Abou-Assali im Stadtteilzentrum KroKuS in Hannover einen Fotografie-Workshop geleitet. Das Angebot richtete sich an Erwachsene, die mit einer einfachen Kamera oder einem Smartphone einsteigen konnten.

An drei Samstagen vermittelte Farah den Teilnehmenden die Grundlagen der fotografischen Bildsprache: Komposition, Farbe, Licht, Perspektive und Fokus. Das Technische ergänzte sie durch kreative Übungen zur Porträtfotografie und zum visuellem Storytelling. Gemeinsam blätterte die Gruppe durch Fotobücher und diskutierte darüber. Zwischen den Terminen gab es Hausaufgaben. Am Ende des Workshops präsentierten alle Teilnehmenden eine selbst fotografierte Bildgeschichte.

Foto: Farah Abou-Assali

Besonders am Herzen lag Farah der partizipative Ansatz: Zu Beginn fragte sie die Gruppe, was sie lernen möchte, und baute das in die Kursplanung ein. «Jeder hat eine Geschichte. Gemeinsam zu schauen, wie man diese fotografisch erzählen kann und gemeinsam zu lernen, das macht mir Spaß», sagt sie. Das Feedback der Teilnehmenden fiel positiv aus: Sie viel darüber gelernt, wie man Geschichten visuell erzählen kann. Ob es diesen Workshop erneut geben wird, steht noch nicht fest.

Farah Abou-Assali studiert Visual Journalism and Documentary Photography an der Hochschule Hannover. In ihrer Arbeit fokussiert sie sich auf soziale, politische und ökologische Themen und deren Einfluss auf das Leben von Menschen, besonders auf das von Migrant*innen.



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