10.000 Euro für Elias Holzknecht: Alumni und Lehrbeauftragter des Studiengangs Visual Journalism and Documentary Photography erhält wichtigen Förderpreis.
Der Alumni und aktuell Lehrbeauftrage des Studiengangs Visual Journalism and Documentary Photography Elias Holzknecht hat den bedeutenden Dokumentarfotografie Förderpreis 16 der Wüstenrot Stiftung erhalten. Unter 108 Bewerbungen von Absolvent:innen deutscher Kunsthochschulen und fotografischer Ausbildungsstätten wählte die Jury vier Preisträger:innen aus: Victoria Jung, Aline Papenheim, Yana Wernicke und Elias Holzknecht. Die Gewinner:innen erhalten jeweils 10.000 Euro, um ein neues fotografisches Projekt umzusetzen. Dafür haben sie ein Jahr Zeit.
Danach wird aus den Ergebnissen eine Wanderausstellung mit Begleitkatalog entwickelt. Ausstellung, Katalog und Tournee sind Teil des Förderpreises und werden in vollem Umfang von der Wüstenrot Stiftung getragen. Die erste Station der Ausstellung findet traditionell im Museum Folkwang statt.
Der Dokumentarfotografie Förderpreis 16 hat zum Ziel, zeitgenössische, dokumentarische Positionen zu unterstützen. Er wird seit 1994 alle zwei Jahre von der Wüstenrotstiftung und dem Museum Folkwang vergeben. Im Bewerbungsprozess nominieren Hochschullehrer:innen aller deutschen Universitäten und Akademien, die einen
dokumentarischen Ausbildungsschwerpunkt haben, die Kandidat:innen. Diese reichen eine Abschlussarbeit und ein neues Projektvorhaben ein.
Elias Holzknecht überzeugte mit seiner Arbeit Both Feed Firmly in the Air (2025), in der er sich mit dem Alpinismus als vielschichtigem Bild- und Erfahrungsraum beschäftigt. «Die Jury überzeugte
bei den ausgezeichneten vier Preisträger:innen vor allem die Vielfalt und das empathische Potential
dokumentarischer Erzählung.», heißt es in der Pressemitteilung des Museum Folkwang.
Elias Holzknecht (1993) ist im Ötztal aufgewachsen und lebt aktuell in Graz, Österreich. Von 2017 bis 2023 studierte er in Hannover «Fotojournalismus und Dokumentarfotografie». In den Jahren 2020/21 verbrachte er zwei Auslandssemester an der KASK in Gent, Belgien.
Die Fotografie nutzt er als Medium, um Geschichten zu sozialen und ökologischen Themen kritisch zu erzählen. Sein Projekt «Es werde Schnee» wurde gleich zweimal ausgezeichnet: 2020 mit dem VGH Fotopreis und 2021 mit dem Journalistenpreis Punkt der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften. 2023 landete sein Projekt «Micheldorf Micheldorf Micheldorf Micheldorf» auf der Shortlist des C/O Berlin Talent Award.
Er ist Gründungsmitglied der Fotograf:innen-Gemeinschaft «What’s left of Photography» und Teil des «Freien Atelierhauses Schaumbad».
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Studiendekanin der Abteilung Design und Medien
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